Was wirklich
zählt.
Reels, Podcasts, Newsletter, Artikel, Links. Bearing liest sie vor dir und sagt dir, welche davon deine Zeit wert sind.
Zu viel Input, kein echter Filter.
Das Problem ist nicht die Menge. Die Menge ist seit Jahren gleich schlimm. Das Problem ist, dass zwischen Zufluss und Wissen niemand steht, der vorher entscheidet. Also entscheidest du hinterher, in einem Ordner voller Dinge, die du gespeichert hast, weil sie wichtig aussahen.
Vor dem Konsum fehlt die Einordnung
Ein 40-Minuten-Podcast sieht von außen genauso aus wie ein 40-Minuten-Podcast, den du kennen musst. Den Unterschied merkst du nach Minute 40.
Ein Mensch, mehrere Aufgaben
Dein Feed weiß nicht, dass du vor zehn Minuten von der Produktfrage zur Marktfrage gewechselt bist. Er zeigt dir so oder so dasselbe.
Plattformen setzen die Prioritäten
Feeds optimieren auf Verweildauer, weil das ihr Geschäftsmodell ist und nicht deins.
Context Management hat drei Ecken.
Organisieren, informieren, wissen: drei verschiedene Aufgaben, die meist als ein Produkt verkauft werden, und dieses Produkt ist fast immer ein Ort zum Ablegen. Bearing arbeitet an der mittleren davon.
Bearing entscheidet, was dein Wissenssystem überhaupt bekommt. Diese Arbeit machst du gerade selbst, jeden Tag, und meistens ohne es zu merken.
Organisationsmanagement
Wo Dinge ihren Platz haben
Was es gibt, wo es liegt, wem es gehört, was gerade frei ist. Aufbewahrt wird woanders, das hier ist nur der Grundriss.
Informationsmanagement
Was deine Aufmerksamkeit wert ist
Alles, was von außen hereinkommt, und eine Frage dazu: sind das deine nächsten vierzig Minuten wert? Beantwortet, bevor du sie ausgibst, und pro Profil.
Wissensmanagement
Was du schon weißt
Corporate LLMs, RAG-Stacks, ein Wiki, oder eine Ordnerstruktur, die jemand an einem Dienstag erfunden hat und die seitdem alle benutzen. Aufbewahren können sie alle gut, aber was hineingehört, sortierst du bis heute selbst.
Vom flüchtigen Input zum bewussten Kontext.
Sechs Schritte vom Reel bis zum Briefing. Schritt fünf ist der interessante: dort wird entschieden, was gar nicht erst gespeichert wird.
Reels, Podcasts, Newsletter, RSS, Links, Uploads. Bearing beginnt am echten Medieninput, nicht am gespeicherten Artikel.
Supadata, Groq Whisper
Für wen ist das relevant? Dasselbe Signal rankt für dein Produkt-, Privat-, Markt- oder Teamprofil anders.
Embeddings, pgvector
Beobachten, verwerfen oder übernehmen. Was du wegklickst, zählt genauso viel wie das, was du liest, und beides schärft spätere Rankings.
Reading List, Feedback-Loop
Transkript, Entitäten, Quelle, Frische und Format stehen, bevor irgendetwas bewertet wird.
GLiNER, OCR, Parser
Nur wenn ein Signal unklar bleibt. Dann wird es gegen aktuelle Quellen, Gegenquellen und deine bestehenden Spaces geprüft.
Live Research, Web- und API-Adapter
Daily, weekly oder on demand, mit Relevanz, Widersprüchen und klarem So-what pro Profil.
Structured Outputs, Digests
Reels, Podcasts, Newsletter, RSS, Links, Uploads. Bearing beginnt am echten Medieninput, nicht am gespeicherten Artikel.
Supadata, Groq Whisper
Transkript, Entitäten, Quelle, Frische und Format stehen, bevor irgendetwas bewertet wird.
GLiNER, OCR, Parser
Für wen ist das relevant? Dasselbe Signal rankt für dein Produkt-, Privat-, Markt- oder Teamprofil anders.
Embeddings, pgvector
Nur wenn ein Signal unklar bleibt. Dann wird es gegen aktuelle Quellen, Gegenquellen und deine bestehenden Spaces geprüft.
Live Research, Web- und API-Adapter
Beobachten, verwerfen oder übernehmen. Was du wegklickst, zählt genauso viel wie das, was du liest, und beides schärft spätere Rankings.
Reading List, Feedback-Loop
Daily, weekly oder on demand, mit Relevanz, Widersprüchen und klarem So-what pro Profil.
Structured Outputs, Digests
Kontexte mit Filter, nicht nur Ordnern.
Ein Profil bestimmt die Linse, ein Space den Arbeitskontext. Bearing trennt damit zwei Fragen, die sonst zusammenfallen: wer gerade schaut, und worauf.
Ein Space hat deshalb einen eigenen Filter, einen eigenen Briefing-Rhythmus und eigene Regeln dafür, was hineindarf.
- Was ist ein Space
- Ein Space bündelt Profil, Inputs, Briefing-Rhythmus und Promotionsregeln um einen klaren Arbeitskontext: Produkt & AI, Founder Ops oder deinen privaten Wochenradar.
- Was ist ein Briefing
- Eine verdichtete Entscheidungsvorlage mit Relevanzgründen, Widersprüchen, Blindspots und klarem So-what.
Sonntagsbriefing
SW labs, Product & AI
- 0.94
OpenAI und Anthropic verschieben Preisanker für Coding-Agenten
5 Quellen, 2 widersprechen sich bei der Monetarisierung
- 0.61
Neue MCP-Patterns verdichten sich im Agenten-Ökosystem
4 Quellen, frühe Konvergenz
- 0.28
Browser-native AI-Operatoren tauchen in Nischen-Workflows auf
3 Quellen, noch schwache Evidenz
Informationslage: Founder- und Vendor-lastig bei Agenten-Tooling
Mit Live Research prüfen12 Signale live bewertet
- Agentenökonomie0.44
- Plattformwandel0.33
- AI Policy0.23
Sieh, was deinen Input färbt. Bevor er Wissen wird.
Nicht Medienbias im Allgemeinen. Deiner. Das Bias Network zeigt, welche Quellen, Perspektiven und Wiederholungen deine Informationslage gerade dominieren, und markiert die Lücke direkt im Briefing.
- Bevor Informationsbias zu Wissensbias wird
- Wenn dieselben Perspektiven immer wiederkehren, zeigt Bearing das früh. Bevor sie sich in deinem Wissenssystem als scheinbare Wahrheit verhärten.
- Position zeigt die Perspektive
- Jeder Balken sitzt dort auf der Achse, wo der Output dieses Clusters tatsächlich liegt. So siehst du, was dir sonst entgeht.
- Breite zeigt das Gewicht
- Ein breiter Balken hat zuletzt viel von deiner Zeit bekommen. Das ist eine Entscheidung, auch wenn sie niemand getroffen hat.
Bezahlt von dir, nicht von Werbekunden.
Das ist der ganze Grund, warum Bearing dir sagen darf, dass etwas deine Zeit nicht wert ist. Ein werbefinanziertes Produkt könnte sich diesen Satz nicht leisten.
Solo
Ein User. Ein Kontext. Volle Pipeline.
- Bis zu 50 Quellen
- 3 Spaces
- Tägliche Briefings
- Bias Network
- Live Research
Team
Tieferer Kontext. Reichere Verbindungen.
- Bis zu 200 Quellen
- 10 Spaces
- Individueller Briefing-Rhythmus
- Profil-Verbindungen
- Chat-Agent
- Geteilte Spaces
Enterprise
Für Organisationen mit komplexen Anforderungen.
- Unbegrenzte User
- Unbegrenzte Quellen
- Tenant-Kontextebene
- Custom Integrationen
- Dedizierter Support
- Rollout-Begleitung
Vorabpreise
Es wurde noch nichts abgerechnet, und bis zum Start können sich diese Zahlen ändern. Wer auf der Warteliste steht, erfährt es vorher.
Was am häufigsten gefragt wird.
Zehn Fragen, die vor jedem Gespräch über Bearing kommen. Wenn deine nicht dabei ist, schreib mir.
Was ist Bearing?
Bearing ist eine Relevanzschicht zwischen deinem Medienzufluss und deinem Wissenssystem. Es liest Reels, Podcasts, Newsletter, Artikel und Links, bevor du es tust, bewertet jedes Signal gegen deine Profile und verdichtet das Ergebnis zu einem Briefing. Kein Feed, keine Timeline, kein Ungelesen-Zähler.
Wodurch unterscheidet sich Bearing von einem Feedreader oder einer Read-Later-App?
Ein Feedreader und eine Read-Later-App sammeln beide, was hereinkommt, und lassen dich hinterher entscheiden. Bearing entscheidet vorher. Der Unterschied ist der eine Satz, den keines der beiden sagt: dass etwas deine Zeit nicht wert ist.
Was ist ein Space?
Ein Space ist ein Arbeitskontext mit eigenem Filter. Er bündelt Profil, Quellen, Briefing-Rhythmus und die Regeln dafür, was hineindarf — zum Beispiel Produkt und AI, Founder Ops oder einen privaten Wochenradar. Ein Profil bestimmt die Linse, ein Space den Gegenstand.
Was ist ein Briefing?
Ein Briefing ist ein kurzer Text, den du in wenigen Minuten liest. Darin steht, was relevant war und warum, wo Quellen sich widersprechen und was daraus folgt. Täglich, wöchentlich oder auf Abruf, und pro Profil verschieden.
Was ist das Bias Network?
Das Bias Network zeigt, welche Perspektiven deine Informationslage gerade dominieren — nicht Medienbias im Allgemeinen, sondern deiner. Jede Quelle, die du gelesen hast, sitzt auf einer Achse, und ihre Breite zeigt, wie viel deiner Zeit sie bekommen hat. Wo nichts bei dir ankommt, schreibt Bearing die Lücke ins Briefing.
Verarbeitet Bearing auch Videos und Podcasts?
Ja. Reels, Podcasts und Vorträge werden transkribiert und ganz gelesen. Bewertet wird, was gesagt wurde, nicht der Titel und nicht das Vorschaubild.
Ist Bearing nur ein ChatGPT-Wrapper?
Nein. Ein Wrapper reicht deine Frage an ein Modell weiter und gibt die Antwort zurück, und in der nächsten Sitzung ist der Tisch wieder leer. Bearing hängt am Erinnern: was du gelesen und was du verworfen hast, wird zum Kontext, gegen den das nächste Signal bewertet wird. Modelle sind darin Bauteile, so wie eine Datenbank ein Bauteil ist.
Was kostet Bearing?
Solo liegt bei 19 Euro im Monat, Team bei 49 Euro, Enterprise auf Anfrage. Das sind Vorabpreise: abgerechnet wurde noch nichts, und bis zum Start können sie sich ändern. Bearing wird von Nutzern bezahlt und nicht von Werbekunden, und genau deshalb darf es dir sagen, dass etwas deine Zeit nicht wert ist.
Wann kann ich Bearing nutzen?
Bearing ist noch nicht öffentlich. Es gibt eine Warteliste, und wer darauf steht, erfährt Preise und Termine vor allen anderen. Ein Startdatum steht noch nicht fest.
Wer baut Bearing?
Bearing wird von Felix Winkel bei SW labs gebaut. Produkt, Design und Code liegen bei einer Person, Entscheidungen fallen entsprechend schnell, und du sprichst mit der Person, die es baut.
Frag lieber vorher.
Presse, Partnerschaft, oder die Frage, ob Bearing dein konkretes Problem überhaupt löst. Auf die letzte Frage lautet die Antwort manchmal nein. Das erfährst du dann auch.
„Ich habe jahrelang Sachen weggespeichert. Bookmarks, ‚später ansehen‘, Playlisten, ein Ordnersystem, auf das ich sogar stolz war. Angesehen habe ich fast nichts davon. Irgendwann war klar, dass das Ablegen nie das Problem war. Es fehlt die Instanz davor, die überhaupt entscheidet, ob etwas hineinsoll und zu welchem meiner Themen. Alles, was ich lese, wird ja zu dem, was ich denke. Bearing ist der Versuch, diese eine Entscheidung nicht mehr um eins nachts selbst zu treffen. Gebt mir zwei Jahre.“